(KK) Am Freitag, den 28.03.2014 fand bei der Jugendfeuerwehr wieder eine 24- Stunden Übung statt. Wie jeden Freitag trafen sich die Mitglieder/Mitgliederinnen um 17:15 Uhr im Feuerwehrhaus. Zu Beginn des Dienstes wurde zunächst einiges organisatorisches und bestimmte Regeln mit den Jugendlichen besprochen. Daraufhin erhielten sie eine Einteilung und konnten so, wie bei einer Schicht der Berufsfeuerwehr die Wache übergeben bekommen.

Nach einer kurzen Überprüfung und Einweisung in die Fahrzeuge alarmierte es bereits zum ersten kleineren Brand. Gegen 19:15 Uhr hieß es für das erste Fahrzeug „Brennt Kleinmüllbehälter auf Spielplatz“. Schon auf der Anfahrt waren große Rauchwolken zu sehen und die Aufregung der Jugendlichen stieg. Mit einem C- Rohr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Während das erste Fahrzeug noch im Einsatz war alarmierte es bereits für das nächste Fahrzeug. Das Einsatzstichwort lautete F2- brennt Gartenhütte. In einer Kleingartenanlage kam es aus unerklärliches Gründen zu dem Brand einer Gartenhütte. Der Inhaber des Gartens hatte wohl noch versucht Hilfe zu holen und ist aber durch den starken Qualm bewusstlos umgefallen. Ein Trupp brachte die bewusstlose Person in Sicherheit und ein zweiter Trupp brachte mit einem C- Rohr den Brand unter Kontrolle und löschte ihn schließlich.

Gegen 20:00 Uhr kam dann auch für das letzte Fahrzeug eine Alarmierung rein. Eine Person lag verletzt auf einem Klettergerüst und dieser musste schnellstmöglich geholfen werden.

Nachdem alle Fahrzeuge von ihren ersten Einsätzen zurück kamen wurde im Feuerwehrhaus gekocht, gequatscht, gelacht und über die vorherigen Einsätze gesprochen. Als das Essen beendet war alarmierte es. Bei diesem Einsatz wurden alle drei Fahrzeuge gleichzeitig alarmiert. Es ging nach Höchst in die Fraport Arena. Dort gerieten Teile der Fassade in Brand. Vor Ort wurden verschiedene Einsatzabschnitte gebildet, die es von den Jugendlichen galt abzuarbeiten. Es galt den Brand zu bekämpfen, eine Ausbreitung zu verhindern und eine Wasserversorgung sicherzustellen. Nach etwa zwei Stunden wurde dieser Einsatz mit dem Funkspruch „Feuer aus!“ beendet.
Für die Jugendlichen ging es anders als erwartet nicht zurück in die Feuerwehr. Noch auf der Heimfahrt wurden sie bereits zum nächsten Einsatz alarmiert.

Es ging für alle Fahrzeuge nach Westhausen auf den Friedhofsparkplatz. Dort kam es zu einem VU, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Bei der Erkundung durch die Gruppenführer wurde erkannt, dass es sich bei dieser Lage um weitaus mehr handelt, als wie um einen einfachen VU. Aus dem LKW, der an dem Unfall beteiligt war, lief eine chemische Flüssigkeit aus, die von den Jugendlichen in Schutzkleidung aufgefangen und abgeriegelt werden musste. Der Fahrer des LKWs, der scheinbar bei der Überprüfung der Ladung umgefallen war, wurde schnell aus dem Gefahrenbereich gerettet. Zum Schutz der eigenen Mannschaft und dem niederschlagen der entstandenen Dämpfe wurde ein C-Rohr eingesetzt. Eine weitere Gruppe befreite und betreute die beiden Personen, die bei dem Unfall noch verletzt wurden. Darüber hinaus war es sehr wichtig eine Ausbreitung der Flüssigkeit in die Kanalisation zu verhindern, weshalb vorhandene Gullideckel abgedichtet wurden. Es war für die Jugendlichen eine neue Erfahrung auch mit solchen Einsätzen konfrontiert zu sein, aber sie hatten sichtlich Spaß dabei.
Zurück im Feuerwehrhaus wurde etwa gegen 1:30 Uhr die Nachtruhe eingeläutet.

Nach einer ruhigen Nacht gab es gegen 8:00 Uhr Frühstück. Gegen 9:30 Uhr kam die erste Alarmierung. Das Einsatzstichwort lautete H1- Ölspur. Für das erste Fahrzeug ging es auf einen Feldweg, wo ein Leck an einem LKW eine ca. 25 Meter lange Ölspur verursachte. Diese wurde von den Jugendlichen mittels Bindemittel aufgenommen und somit ein Eindringen ins Erdreich verhindert.
Ein weiteres Fahrzeug wurde parallel gegen 9:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Transportern alarmiert. Im Einsatzverlauf musste eine zwischen den Transportern eingeklemmte Person befreit und die Einsatzstelle gegen weiteren Verkehr gesichert werden. Außerdem wurde mit Hilfe von einem C- Rohr der Brand im Motorraum des Unfallfahrzeuges bekämpft.

Um 11:00 Uhr fuhren alle Fahrzeuge auf die BW 30, wo für jedes Fahrzeug ein Einsatzszenrio der etwas anderen Art wartete. Durch eine Gruppe wurde eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten PKW, mittels hydraulischen Rettungsgerät befreit. Eine weitere Gruppe wurde zu einem gemeldeten Überseecontainerbrand gerufen, in dem auch noch eine Person vermisst wurde. Durch die eingesetzten Atemschutztrupps wurde diese Person rasch gefunden und gerettet. Bei dem letzten Szenario musste ein unter einem Baustamm eingeklemmtes Kind mittels pneumatischem Hebesatz befreit werden.

Während dem Mittagessen wurden alle drei Fahrzeuge zu verschiedenen Hilfeleistungseinsätzen gerufen. Ein Fahrzeug musste einen gestürzten Radfahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgen. Die übrigen Fahrzeuge mussten mittels Bügelsäge einen Ast von einer Straße entfernen.
Im direkten Anschluss an die Hilfeleistungseinsätze folgte ein Gesamtalarm. Das Einsatzstichwort lautete F3- Feuer in einem Wirtschaftshof. Durch die alarmierten Jugendfeuerwehrkräfte musste neben einer Menschenrettung eine Brandbekämpfung im Inneren der Lagerhalle durchgeführt werden.

Die 24- Stunden Übung der Jugendfeuerwehr wurde durch die gemeinsame Fahrzeugpflege, Aufräumtätigkeiten und ein abschließendes Gespräch gegen 18:00 Uhr beendet.

 

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Unterrichtszeiten Jugendfeuerwehr

Interesse geweckt? Die Jugendfeuerwehr Praunheim trifft sich jeden Freitag von 17:15 bis 19:00 Uhr. 

Ansprechpartner

Jan Weber
Jugendfeuerwehrwart

Uwe Wöllenstein
stellv. Jugendfeuerwehrwart

jugend[at]feuerwehr-praunheim.de

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