(KKr)Am Samstag, den 27.10.2018 hieß es wieder Herbstabschlussübung der 28 Jugendfeuerwehren Frankfurts. Das Highlight der Jugendlichen, eine Großübung mit vielen verschiedenen Szenarien, die es zu bewältigen gilt.
Unsere Jugendfeuerwehr traf sich um zwölf Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr Praunheim. Mit großer Vorfreude und Spannung auf das, was sie erleben werden, fuhren sie pünktlich mit unserem Löschgruppenfahrzeug 20 (Funkrufname 25/44-1) ab, um sich auf dem Weg zur „Schule am Ried“ in Enkheim zu machen.

Dort angekommen, ging es direkt zu dem nahegelegenen Bereitstellungsplatz, wo sich unser Jugendwart Jan W. mit dem Angriffstruppführer Philipp M. auf den Weg zur Anmeldung und Zuteilung in einen der vorgesehenen sieben Löschzüge machten. Direkt im Anschluss gab es mit dem Einsatzabschnittsleiter und den anderen Fahrzeugführern aus dem Löschzug eine Lagebesprechung. Nach erfolgter Unterweisung unserer Mannschaft im Löschfahrzeug stieg merkbar die Aufregung, da die Jugendlichen jetzt wussten, was sie vorfinden werden.
In der Zwischenzeit wurden die Verletztendarsteller in der Aula der Schule geschminkt und sehr detailgetreu und realistisch vorbereitet und an die einzelnen Plätze in und um die Schule verteilt. Im Besucherbereich sammelten sich auch viele Eltern, Pressesprecher und andere Zuschauer um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ihre Kinder und die Jugendfeuerwehr Frankfurt, mit wie viel Spaß und Engagement dabei sind. Unser Stadtjugendfeuerwehrwart eröffnete für die Besucher die HEAB und erklärte den Zuschauern, was sich gleich alles abspielen und um was es hier gehen wird.
Punkt 14 Uhr gab es die erste Explosion, die auch am Bereitstellungsplatz zu hören war, wodurch das Adrenalin der Jugendlichen sich nochmals steigerte. Kurz darauf gab es auch schon die ersten Martinshörner zu hören und die ersten Fahrzeuge kamen mit Blaulicht und Presslufthorn an der Einsatzstelle an. Sie fanden einen Brand mit vermissten Personen in der Schule vor. Rauch stieg überall auf und der Schulalarm war auch deutlich zu hören. Weiter auf dem Schulhof gab es auch noch einen Chemieunfall, wobei eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Tankzug auslief. Ein Löschzug nach dem anderem wurde alarmiert und kamen an der Schule an. Direkt an der Zufahrt wurden die Löschzüge von einem Einsatzleiter verteilt, um schnell und effektiv alle Einsatzlagen abzuarbeiten. Mittendrin ein Zug des ASB Frankfurt, der einen Sammelplatz und Behandlungsraum für die Verletzten einrichtete. Nachdem der erste Schwung an Löschzügen verteilt wurde, kamen die nächsten vorgefahren. Dabei auch unser Löschfahrzeug mit im Löschzug fünf. Der komplette Löschzug fünf wurde auf die Gebäuderückseite geschickt und sollte von dort aus einen Innenangriff im ersten OG machen, um dort nach vermissten Personen zu suchen. Direkt nach der Ankunft am Einsatzort gab der Einheitsführer Jan W. seinen Befehl und sofort liefen alle los. Der Angriffstrupp rüstete sich aus, verlegte sich seine Schlauchleitung mit Hilfe des Schlauchtrupps und ging ins stark verrauchte Gebäude ins erste OG. Dort begann dann die Verletztensuche und Erkundung der Lage. Schnell wurden sie auch fündig und brachten die verletzte Person nach draußen und übergaben sie den Rettungskräften vom ASB. Gleichzeitig kümmerten sich der Wassertrupp und Schlauchtrupp ums ablöschen des Feuers an der Gebäudeaußenseite. Der Angriffstrupp führte derweil die Suche im Gebäude fort und fand auch schnell noch eine zweite verletzte Person. Diese wurde somit auch sicher dem Rettungsdienst übergeben und der Angriffstrupp ging ein drittes mal ins Gebäude.
Um 14:45 kam dann der Befehl „Einsatz Ende“. Alle Personen wurden gerettet und alle Einsatzstellen erfolgreich abgearbeitet. Die Erleichterung und Anstrengung war allen Jugendlichen deutlich ins Gesicht geschrieben, aber doch konnten alle noch lachen.
Schnellstens wurde abgebaut und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Anschließend ging es zur gemeinschaftlichen Verpflegung und Stärkung. Während sich die Jugendlichen stärkten, gab es noch eine kurze Lobrede vom Stadtjugendfeuerwehrwart. Zurück im Gerätehaus gab es nochmals von Jan W. Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit unserer Jugendlichen. Mit den warmen Worten wurden sie dann ins Wochenende entlassen.
Wenn man sich die Gesichter unserer Jugendlichen so angesehen hat, kann man guten Gewissens sagen, sie hatten einen riesen Spaß am heutigen Tag und werden voller Motivation auf eine weitere erfolgreiche HEAB und auch auf ein erfolgreiches weiteres Jahr hinarbeiten.

Unterrichtszeiten Jugendfeuerwehr

Interesse geweckt? Die Jugendfeuerwehr Praunheim trifft sich jeden Freitag von 17:15 bis 19:00 Uhr. 

Ansprechpartner

Jan Weber
Jugendfeuerwehrwart

Uwe Wöllenstein
stellv. Jugendfeuerwehrwart

jugend[at]feuerwehr-praunheim.de

Auszeichnung

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